Nachbereitung eines Networking Events

Networking Events sind die perfekte Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen und mit fremden Personen ins Gespräch zu kommen. Gerade im Berufsleben sind gute Kontakte wichtig und ein wertvolles Gut. Wer gut vernetzt ist, dem fällt es oft einfacher die Karriereleiter hochzuklettern oder sein eigenes Business erfolgreich zu machen. Heutzutage werden Networking Events immer beliebter. Hier kann man sein persönliches Netzwerk erweitern und interessante Menschen kennenlernen. Doch um die Vorteile einer solchen Veranstaltung auch effektiv nutzen zu können, gilt es einige Dinge zu beachten. Schließlich kosten die Besuche von Business Events zum Netzwerken zum einen Zeit, zum anderen auch Geld. Daher gilt es diese Besuche gut vor- aber auch entsprechend nachzubereiten. Ohne eine sinnvolle Nacharbeit kann man sich den Besuch gleich sparen, denn nur eine zielgerichtete Nacharbeit erzeugt echtes Networking. Auf was es dabei zu achten gilt und wie man am besten vorgeht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Networking Events richtig nutzen

Auf einem Business Event zum Networking lernt man viele neue und interessante Menschen kennen. Im Nachgang gilt es, diese neuen Kontakte zu bewerten. Dazu notiert man sich am besten als erstes, wen man alles auf diesem Event kennengelernt hat. Wenn alle neuen Kontakte aufgeschrieben sind, gilt es herauszufinden, wer von diesen für einen selbst überhaupt interessant ist. Dazu dienen nicht nur die Informationen, die man aus den Gesprächen auf der Veranstaltung gewonnen hat, sondern auch eine kleine Recherche zu deren Background kann wichtige Details liefern. Wer sich gut auf den Besuch eines Business Events vorbereitet hat, der hat diese kleine „Detektivarbeit“ schon im Vorfeld erledigt. Dies ist natürlich nur möglich, wenn man bereits im Vorfeld weiß, wer die anderen Gäste sind.

Geben statt Nehmen

Ein guter Networker stellt sich dann die Frage: „Was kann ich für mich interessanten Leuten Gutes tun“. Um selbst ein bei anderen Menschen geschätzter Kontakt zu werden, sollte man zuerst immer geben, bevor man etwas nimmt. Dabei bedeutet gutes Tun nicht, dass ich diesem Kontakt unbedingt gleich mein Produkt verkaufen will, sondern zu wissen, was ihn wirklich interessiert und eventuell auch den Kontakt zu anderen Personen im eigenen Netzwerk herzustellen, die für diesen interessant sein könnten. Um ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, gilt es zu bewerten, wer ins eigene Netzwerk am besten passt und diese Kontakte konsequent zu bedienen. Das hilft dabei, die neuen Beziehungen in langfristige Partnerschaften umzuwandeln. Die Menschen werden dann irgendwann von allein auf Sie zukommen, um Ihr mehr über Ihr Produkt zu erfahren und es eventuell zu kaufen. Das schafft langfristige und zufriedene Kunden.

In Kontakt bleiben

Die gewonnenen Informationen sollten dann entsprechend archiviert werden, damit man später noch einmal darauf zurückgreifen kann. Schließlich kann man sich nicht alles merken. Dazu eigenen sich auch die sozialen Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn. Facebook ist dagegen nicht so geeignet, da es sich hierbei weniger um ein berufliches Netzwerk handelt. Hat man einen bestimmten Grund, oder ein wichtiges Gesprächsthema, kann man auch den direkten Weg per Mail oder Telefon nutzen, um in Kontakt zu treten. Zusätzlich sollte man sich ein entsprechendes Notizbuch anlegen, in dem man festhält, was man über den Gesprächspartner gelernt hat. Aufgrund der DSGVO sollte man es aber vermeiden, solche Informationen in CRMs oder Firmensystemen zu speichern.

Qualität statt Quantität

Um ein Networking Event wirklich sinnvoll zu nutzen, ist es wichtig, aus den neuen Bekanntschaften auch nachhaltige Kontakte zu generieren. Viele begehen den Fehler, sich auf LinkedIn oder Xing mit den Personen zu verbinden, sich dann aber längere Zeit nicht mehr zu melden. Menschen vergessen sehr schnell, daher ist es sinnvoller, lieber ein paar weniger Kontakte in seinem Netzwerk zu haben, diese aber regelmäßig und persönlich zu pflegen. Das bringt mehr als 2.000 „Xing-Leichen” in der digitalen Welt abzuspeichern.