Der erste Eindruck zählt – Sympathie beim Networking wecken

Wer im Business-Alltag überzeugen möchte, muss beim Networking viele Punkte beachten. Vor allem bei Messen und Events bleibt oftmals nur wenig Zeit, um bei einem fremden Gesprächspartner zu punkten. Der erste Eindruck entscheidet häufig über die Sympathie des Gegenübers und über den Erfolg der neuen Verbindung. Soll der erste Eindruck besonders positiv sein, gilt es Folgendes zu beachten.

Die Äußerlichkeiten

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, doch der äußere Eindruck ist besonders wichtig. Ein gepflegtes Erscheinungsbild und zum Anlass passende Kleidungsstücke sind im Networking das A und O. Im Endeffekt handelt es sich um eine Form der Selbstdarstellung, bei welcher es den richtigen Ton zu treffen gilt. Sympathie entsteht immer dann, wenn das Gegenüber das Gefühl hat, mit der anderen Person auf einer Ebene zu stehen. Eine ähnliche Auswahl der Kleidungsstücke kann hier bereits der erste Schritt sein. Zudem spielt auch die Körpersprache eine wichtige Rolle. Wer sein Gegenüber freundlich und offen anlächelt, sorgt dank der Spiegelneuronen für einen positiven Effekt. Das bedeutet, dass die so dargestellten Gefühle vom Gesprächspartner gespiegelt und als die eigenen empfunden werden. Ein Lächeln sorgt also für eine gute Grundstimmung auf beiden Seiten.

Der Halo-Effekt und sein Nutzen im Networking

Genau dieser Punkt führt uns direkt zum sogenannten Halo-Effekt, welcher erstmals von Edward Lee Thorndike genauer beschrieben wurde. Es handelt sich dabei um den Effekt, dass wir besondere Auffälligkeiten und Merkmale einer Person nutzen, um uns einen Gesamteindruck einer Person zu bilden.

Ein Beispiel: Hilfsbereite Menschen sind Person A generell sympathisch. Person B hebt Person A einen zu Boden gefallenen Stift auf. Allein durch diese kleine Geste schließt Person A darauf, dass Person B sympatisch ist.

Weitere Eigenschaften, die auf einen Gesamteindruck schließen lassen, können beispielsweise der soziale Status, die Attraktivität oder Redegewandtheit einer Person sein. Je stärker diese Eigenschaft sichtbar ist, umso eher assoziieren wir anhand von Stereotypen die anderen Eigenschaften einer Person und verschaffen uns somit einen ersten Gesamteindruck. Im Networking können wir dies gut nutzen, indem wir positive Eigenschaften von uns besonders betonen und somit den Halo-Effekt zu einem gewissen Maße steuern. Welche Eigenschaft das ist, hängt nicht zuletzt vom Gesprächspartner und dessen Fokussierung ab.

Kommunikation ist alles – Informationen sind Trumpf

Networking basiert auf Kommunikation. Doch eine gute Kommunikation, welche für Sympathie beim Gesprächspartner sorgt, muss sorgfältig gelernt und effektiv eingesetzt werden. Die Grundlage hierzu sind Informationen. Über die congreet-App können solche Gespräche nicht nur angebahnt werden, sondern es ergeben sich die perfekten Möglichkeiten, Informationen über den späteren Gesprächspartner zu erfahren. Soll der erste Eindruck besonders positiv sein, können diese Informationen enorm wertvoll sein. Sie sollten im Gespräch grundsätzlich Interesse zeigen und aufmerksam wirken. Das sind Selbstverständlichkeiten. Doch seinen Gesprächspartner aufgrund der vorhandenen Informationen glänzen zu lassen, diesen von Gemeinsamkeiten zu überzeugen und sich auf einer Wellenlänge zu befinden, gelingt vor allem durch eine gute Vorbereitung. Informationen sind somit der Schlüssel zum Networking und können über Sympathie oder Antipathie entscheiden.

Durch eigene Informationen glänzen

Ein erster Eindruck wird also von vielen verschiedenen Faktoren geprägt. Viele dieser Faktoren zielen direkt auf den Gesprächspartner ab und sollen Sympathie erzeugen. Doch wer nur spiegelt und reagiert, verschenkt viel Potential. Denn auch die eigenen Informationen und der eigene Wert spielen beim Networking eine große Rolle. Sie sollten in der Lage sein, wie bei einem Elevator-Pitch schnell und direkt auf Fragen zu Ihrer Beschäftigung und zu konkreten Themen zu antworten. Denn ein erster Eindruck entsteht auch durch Ihre Antworten, Ihre Reaktionen und Ihre vermittelten Inhalte. Machen Sie Ihrem Gegenüber klar, dass Sie ein wertvolles Mitglied für sein Netzwerk sind. Ein gutes Networking ist wie ein Tanz zweier Partner, die gegenseitig Informationen austauschen und dabei eine gewisse Sympathie entwickeln.

Ein erster Eindruck kann entscheidend sein, wenn es gilt, neue Kontakte in kürzester Zeit zu knüpfen. Ist die grundlegende Sympathie erst einmal vorhanden, kann der Kontakt im späteren Networking vertieft werden. Selbst wenn sich der Gesprächspartner eventuell kaum noch an Inhalte erinnern wird, die mit dem Gespräch verbundenen positiven Gefühle bleiben länger erhalten. Somit fällt der Einstieg in weitere Gespräche und substanzielle Verhandlungen deutlich leichter.